Dennis Deutschkämer

Persönliches

In Kürze

Ausführlich



Mein Leben begann am 16.12.1988 in Lübbecke, einer schönen Stadt im Norden von NRW.

In dieser ländlichen Gegend durfte ich viele Jahre meiner Kindheit verbringen und viel Spaß haben. Jedes Jahr besuchte ich mit meinem Großvater den Blasheimer Markt und bin im Sommer über Feldwegen mit dem Fahrrad zum Mittellandkanal gefahren.

Meine Eltern zog es, in meinem neunten Lebensjahr, jedoch nach Vlotho und ich musste schweren Herzens in Vlotho neue Freunde finden, mich neu orientieren und mich einleben.

Einige Jahre sind ins Land gezogen, Freunde schnell gefunden und ich kann Vlotho mittlerweile als meine Heimat bezeichnen. Eine Heimat in der man als Kind und Jugendlicher Höhen und Tiefen durchlebt hat. Eine Heimat, in der die Leute sehr stolz auf ihre kleine Stadt sind und sich immer wieder aufs Neue Mühe geben, der Stadt etwas Gutes zurückzugeben.

Ab dem Alter von 14 Jahren konnte ich mich zunehmend für Technik und neue Medien interessieren. Ich besuchte das August-Griese-Berufskolleg in Löhne und machte dort mein Fachabitur und eine Schulische Ausbildung zum informationstechnischem Assistenten.

In dieser Zeit regte sich in mir langsam politisches Interesse.

Wie bei fast jedem fängt es mit „meckern“ an und man macht sich Gedanken darüber, wie man die Situation verbessern kann.

So verfolgte ich die Gründung der Piratenpartei 2006 mit großem Interesse, da sich dort eine Partei formierte, die mit meinem Interesse und meinem Unrechtsbewusstsein deckungsgleich war.

Etwa zur selben Zeit hatte ich das Glück, dass mir eine Anstellung beim Kreis Herford als Hilfskraft angeboten wurde – ich habe Tätigkeiten im Bereich IT-Support übernommen und konnte mein Wissen in diesem Bereich stark vergrößern, aber auch die ersten Kontakte mit der Kreisverwaltung Herford knüpfen.

Nachdem ich 2009 mein Fachabitur inkl. der schulischen Ausbildung abschloss, habe ich eine Ausbildung beim Kreis Herford als Fachinformatiker für Systemintegration begonnen.

Ich war bei den Schulen tätig, von denen der Kreis Herford der Träger ist, so konnte ich über die Jahre gute Einblicke in den Alltag einer Schule und von Lehrern erhalten.

Auch die Strukturen und Arbeitsweisen innerhalb der Kreisverwaltung Herford wurden für mich immer klarer - aus anfänglichen Kontakten wurden Kollegen und Freunde.

2012 entschied ich mich, Kontakt zu Mitgliedern der Piratenpartei aufzubauen und meine virtuellen Aktivitäten in Reale umzuwandeln. Einige Monate später folgte die Wahl zum Kassenprüfer beim frisch gegründetem Kreisverband Herford.

Als ich wenig später meine Ausbildung erfolgreich abgeschlossen hatte, fand ich einen Studienplatz bei der Hochschule Osnabrück im Fachbereich technische Informatik.

Im Februar 2013 entschied ich mich, der Piratenpartei auch als Mitglied beizutreten. Da eine Mitgliedsnummer wenig über das "Kämpfen für die Ziele der Piraten" aussagt, sah ich eine „Kartei-Mitgliedschaft“ vorher nicht für nötig an.


Auch wenn ich mich selber häufig als „Klischee-Pirat“ bezeichne, liegen meine politischen Interessen auch im Bereich des Verbraucherschutzes, Naturschutz, Nachhaltigkeit und Wirtschaft im Bereich der Informationstechnik.

Ansonsten fahre ich sehr gerne viel Fahrrad, gehe laufen, philosophiere mit anderen über den „Sinn des Lebens“, Fotografiere oder ich reise :-).

Themen

  1. Verbraucherschutz Die Entwicklung der letzten Jahre hat eindeutig gezeigt, dass dem Verbraucher mehr Informationen, bei Produkten aller Art, zustehen. Informationen, über die Herkunftsländer der Bestandteile oder maximal Energieaufnahme, sind klar, verbindlich und verständlich auf der Verpackung formulieren. Auch die Entwicklung der geplante Obsoleszenz muss eingedämmt werden. Verbraucher sollten ein Recht darauf haben, dass Softwaremängel (Sicherheitslücken) in ihren Produkten mindestens über den gesetzlichen Gewährleistungsrahmen von zwei Jahren vom Hersteller behoben werden. Auch sog. Sollbruchstellen dürfen, solange sie nicht zum Schutz des Benutzers oder des Gerätes dienen, nicht mehr der Verarbeitungspraxis angehören, da es nicht im Sinne des Verbrauchers sein kann, wenn der Hersteller vor dem Kauf eines Produktes bestimmt, wie lange die Lebensdauer eines Produktes sein soll. – Es sei denn, der Verbraucher wird, vor dem Kauf, darüber informiert, wie lang die geplante Lebensdauert eines Produktes ist.

  2. Politische Transparenz Die Offenlegung von Verträgen und Abkommen, ist ein wichtiger Schritt um das Vertrauen in die Politik zu wiederherzustellen. Geheime Sitzungen und Verträge sind zu unterlassen. Die Politik muss in alle Vorgange der Verwaltung Einblick erhalten können.

  3. Bürgerbeteiligung Wenn der Bürger alle Informationen zu einer Sachlage besitzt, kann dieser fundierte Entscheidungen treffen. Informationen zu allen Entscheidungen, inkl. der diskutierten Alternativen, auf jeder politischen Ebenen, sind der Bevölkerung nachvollziehbar mitzuteilen. Zur Bürgerbeteiligung zählt nicht nur politische Beteiligung, sondern auch jede freiwillige Unterstützung des Bürgers dem Staat gegenüber. Vereinzelnde Projekte haben sehr klar gezeigt, dass Bürger bereit sind ein sog. "Reporting" durchzuführen. Den Menschen sollte eine Plattform geboten werden, bei der sie Schäden oder Verbesserungsvorschläge in den öffentlichen Raum einsenden. - Kurz gesagt: Es ist egal unter welcher Partei ein Gehweg in Stand gesetzt wird, solange es gemacht wird. Dieses "Reporting" kann dafür sorgen, dass Gelder besser eingesetzt werden.

  4. Wirtschaft im Bereich Informationstechnik und "Neue Medien" Die Wirtschaft im Bereich der IT und der neuen Medien ist ein riesiges Wachstumsfeld. Es muss unterbunden werden, dass große Unternehmen, ihre Stellung am Markt ausnutzen und zukünftige Unternehmen im Bereich von Onlinemedien und Dienstleistungen große Einstiegshürden in den Weg gelegt werden. Dieses Verhalten führt zu einer Marktverzerrung und ist schlecht für den Verbraucher und die Wirtschaft. Da dieser Wirtschaftszweig in Zukunft immer mehr an Bedeutung gewinnen wird, muss eine Sensibilisierung/Schulung im Umgang mit Technik und den neuen Medien schon in den Schulen stattfinden, damit der Anschluss zu anderen Ländern nicht verloren geht. Auch eine Förderung des Breitbandausbaus muss stärker vorangetrieben werden. Erst dadurch können von vielen inländischen Firmen neue Märkte erschlossen werden.

  5. Nachhaltigkeit Eine nachhaltige Lebensweise, in allen Bereichen, wird in Zukunft immer wichtiger sein. Denn wir wollen, dass unsere Kinder "es mal besser haben". Dazu gehört ein intelligenter Umgang von Ressourcen, damit die Belastung für die Umwelt so gering wie möglich ist, aber auch um den Wohlstand in anderen Ländern aufzubauen und ihn in Deutschland, auf lange Sicht, zu halten. Deutschlands Wirtschaft sollte sich wieder darauf besinnen, qualitativ hochwertige und somit langlebige Produkte herzustellen.

  6. Schutz der Privatsphäre "Die Würde des Menschen ist unantastbar!" - Somit auch seine Privatsphäre. Dabei handelt es sich um ein Grundrecht, welches gleichwertig mit allen anderen Grundrechten gesehen werden muss. Neue Technologien und die Angst vor Verbrechen, führen leider immer mehr zur einer verdachtslosen Überwachung, und somit der Beschneidung von Grundrechten, bei einem Großteil der deutschen Bevölkerung. Jeder Mensch muss wissen welche Daten von ihm erfasst werden und wie lange diese gespeichert werden. Von jedem Menschen ist eine klare Zustimmung zu geben, BEVOR seine Daten weitergeben werden. Auch der Zwang zu Klarnamen, wenn dieses aus verwaltungstechnischer Sicht nicht notwendig ist, sollte unterlassen werden. Jeder Mensch muss ohne Gefahr auf Verfolgung seine Meinung äußern dürfen. Es ist die Aufgabe der Politik, dieses Grundrecht zu schützen!